ALL NIGHT GONG PUJA – Fülle im Herbst 2026
ALL NIGHT GONG PUJA – EINHEIT
Getrenntes verbinden. Verlorenes zurückholen. Ganz werden.
Was in dir wartet noch darauf,
wieder zu dir zu gehören?
Der 3. Oktober erzählt von Trennung und Wiedervereinigung. Von Grenzen, die lange als unverrückbar galten. Von zwei Seiten, die wieder zueinanderfinden mussten.
In dieser Nacht nehmen wir diesen Gedanken mit nach innen.
Denn auch in uns verlaufen Grenzen.
Zwischen dem Menschen, der wir geworden sind, und dem, der wir einmal waren. Zwischen Körper und Verstand. Zwischen Stärke und Verletzlichkeit. Zwischen unserer Sehnsucht und dem, was wir uns tatsächlich erlauben.
Wir tragen Anteile in uns, die wir irgendwann zurückgelassen, verdrängt oder ausgeschlossen haben. Weil sie nicht passten. Weil sie schmerzten. Weil wir glaubten, anders sein zu müssen.
Und vielleicht bedeutet Ganzwerden nicht, noch etwas Neues aus uns zu machen.
Vielleicht bedeutet es, zurückzuholen, was längst zu uns gehört.
Einheit beginnt dort, wo der innere Kampf endet.
Diese Gongnacht ist eine Einladung, den eigenen Grenzen zu begegnen.
Nicht, um sie gewaltsam einzureißen.
Sondern um wahrzunehmen, was sie einmal geschützt haben – und zu spüren, welche davon heute noch notwendig sind.
Welchen Teil von dir möchtest du wieder willkommen heißen?
Mit welchem Anteil möchtest du dich versöhnen?
Was darf sich nach langer Trennung wieder verbinden?
Wo kämpfst du noch gegen dich selbst?
Und wie würde es sich anfühlen, wenn du für einen Moment nichts an dir verändern müsstest?
Nicht besser werden.
Nicht spiritueller werden.
Nicht optimierter werden.
Sondern vollständiger.
Klang als Raum für Integration
Die Welt ist Klang. Alles ist Frequenz.
Klang ist uraltes Wissen – und für diese Nacht unser Weg aus dem Denken hinein in die unmittelbare Erfahrung.
Über 7 ½ Stunden öffnen die Gongs einen kontinuierlichen Klangraum.
Du musst nichts tun.
Du darfst liegen. Schlafen. Wach sein. Träumen. Lauschen. Spüren. Dich bewegen. In Widerstand gehen und wieder weich werden.
Die Gongs erklären dir nichts.
Ihre Schwingungen begegnen deinem Körper unmittelbar. Immer neue Frequenzen, Überlagerungen und Klangräume entstehen und vergehen. Manches klingt harmonisch, anderes erzeugt Spannung. Und irgendwann findet auch die Spannung wieder ihren Platz im Ganzen.
Vielleicht liegt darin eine der tiefsten Erfahrungen dieser Nacht:
Einheit bedeutet nicht, dass alles gleich wird.
Ganzsein bedeutet nicht, dass alle Widersprüche verschwinden.
Es bedeutet, dass auch das Verschiedene nebeneinander existieren und wieder Teil eines größeren Ganzen werden darf.
Du musst keinen Teil von dir besiegen,
um ganz zu werden.
Eine Nacht für dich – und eine Nacht für euch
Du kannst diese Gongnacht allein erleben.
Als Reise zu dir selbst. Zu deinen verlorenen, ungeliebten oder lange nicht gelebten Anteilen. Als Möglichkeit, innere Trennung wahrzunehmen und Integration körperlich erfahrbar werden zu lassen.
Du kannst diese Nacht aber auch mit einem Menschen erleben, mit dem du verbunden bist.
Als Paar. Als Liebende. Als Menschen, die ein Stück ihres Lebens miteinander teilen.
Dann bekommt die Frage nach Einheit eine zweite Dimension.
Wo endet das Ich – und wo beginnt das Du?
Wie nah kann ich dir sein, ohne mich selbst zu verlieren?
Kann ich mich öffnen, ohne dich besitzen zu müssen?
Kann zwischen zwei eigenständigen Menschen ein gemeinsamer Raum entstehen?
Nicht Verschmelzung als Auflösung des eigenen Selbst.
Sondern Vereinigung als bewusste Begegnung.
Zwei Körper im selben Klangfeld.
Zwei Nervensysteme.
Zwei Geschichten.
Zwei Menschen.
Und für eine Nacht vielleicht die Erfahrung, dass Verbundenheit möglich ist, ohne dass Verschiedenheit verschwinden muss.
Die Nacht
Wir beginnen gemeinsam im Kreis.
Mit Körper.
Mit Atem.
Mit Begegnung.
Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf das, was in dieser Nacht wieder einen Platz bekommen darf. Auf das Getrennte. Das Verstoßene. Das Vermisste. Vielleicht auch auf etwas, mit dem wir uns versöhnen möchten.
Dann wird es stiller.
Du richtest deinen Platz für die Nacht ein und findest deine Intention.
Gegen 22 Uhr beginnen die Gongs.
Von diesem Moment an entsteht ein durchgehender Klangteppich, der uns durch die gesamte Nacht trägt – durch Wachsein und Schlaf, Nähe und Rückzug, Bilder, Erinnerungen, Widerstände und Stille.
7 ½ Stunden Gongklang.
Kein Workshop.
Kein „Done for you“.
Keine Transformation, die jemand anderes für dich erledigt.
Wir halten den Raum.
Du gehst deinen Weg.
Und vielleicht geschieht irgendwann etwas, das sich mit Worten kaum beschreiben lässt:
Etwas, das getrennt war, darf wieder dazugehören.
Am Morgen
Wenn die Gongs verstummen, bleiben wir zunächst in der Stille.
Kein sofortiges Zurückspringen in den Alltag.
Zeit zum Nachspüren.
Zeit für den Körper, die Nacht zu integrieren.
Und dann kehren wir langsam zurück.
Nicht mit dem Anspruch, plötzlich „heil“ oder vollkommen zu sein.
Vielleicht einfach ein wenig vollständiger.
Ein wenig versöhnter.
Ein wenig weniger im Kampf mit uns selbst.
Einheit entsteht nicht,
wenn alle Unterschiede verschwinden.Einheit entsteht,
wenn nichts mehr ausgeschlossen werden muss.
Rahmen & Organisation
📅 Termin: Samstag, 03. Oktober 2026 – Tag der Deutschen Einheit
📍 Ort: ASHTANGA YOGA LOFT LEIPZIG
Karl-Heine-Straße 85a · Westwerk · Leipzig
🕯️ Abends: gemeinsames Ankommen, Körper, Atem und Einstimmung
🌑 ca. 22:00 Uhr: Beginn der Gongnacht
🔔 7 ½ Stunden Gongklänge bis in den Morgen
🌅 anschließend: Stille, Integration und Abschluss
Preis: 135 Eur p.P. – 240 EUR wenn Ihr zu zweit kommt (Beziehungspaare, Freunde, Bekannte, …)
👥 Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Du kannst allein oder gemeinsam mit deinem Partner / deiner Partnerin kommen.
Was möchtest du wieder zu dir holen?
Vielleicht ist diese Nacht keine Reise zu einem neuen Menschen.
Vielleicht ist sie eine Reise zurück zu all dem,
was du längst bist.
EINHEIT – ALL NIGHT GONG PUJA
03. Oktober 2026 · Leipzig