Der Umgang mit Viren in der Naturheilpraxis – wie ich es sehe!

Cool bleiben!
Ordentlich die Hände waschen!
Rücksichtsvoll bleiben!
Ohne Panik!
Nur Kontakte, die unbedingt nötig sind!
Auch das geht vorbei!

Corona Virus

Es ist Sonntag und die Welt ist heute ruhiger als die zurückliegenden Sonntage. Bloß die Kinder sind aufgewühlt und wollen raus.

Seit über einer Woche trage ich die Idee mit mir, etwas schreiben zu müssen, mich mitzuteilen, zu teilen was ich empfehle, welche Erfahrungen ich in meiner Praxis mache und was meine Ansätze sind mit der momentanen Situation, der Angst, einer drohenden Infektion, Viren und Bakterien im allgemeinen, den Lebenseinschränkungen etc. umzugehen.

Ich habe es immer wieder verworfen, denn gefühlt hat schon jeder etwas dazu gesagt, geschrieben, ein Youtube-Video gemacht und einen Instagram-Post veröffentlicht. Was habe ich als Heilpraktiker aus Leipzig dazu schon zu ergänzen. Meine Frau war diejenige, die mich motiviert hat, jetzt hier zu sitzen und Ihnen, liebe Leser, liebe Patienten die Entscheidung zu überlassen, ob Sie das alles nun lesen und damit selbst zu schauen, was davon für Sie hilfreich ist und was nicht.

Vielen von uns macht die momentane Situation Angst. Angst vor Ansteckung, vor Krankheit. Angst um die Gesundheit der Kinder und der Familie. Angst, wie es werden wird, wie lange die Einschränkungen dauern und wie das Leben danach aussehen wird. Vielleicht sogar Angst, die ganzen Verschwörungstheorien könnten, zumindest zum Teil, Recht haben und alles das ist in irgendeiner Weise Mensch gemacht, aus dem Antrieb nach Macht oder Profit.

Auch ich erwische mich dabei, mich von dieser Angst anstecken zu lassen, wenn es so ungewöhnlich ruhig und leer auf dem Weg in die Praxis ist und mir kaum Menschen begegnen.

Dann der spannende Gedanke, was wenn dies nicht März 2020, die erste Woche des Shutdowns, sondern vielleicht der zweite Weihnachtsfeiertag wäre. Was würde die Leere auf den Straßen dann mit mir machen. Es wäre ein wohliges Gefühl, weil alle jetzt zu Hause sind, alle im Kreis ihrer Lieben bei Stollen um den Baum sitzen. Ich lache in mich hinein und entspanne. Geistig wie körperlich. Meine Muskulatur wird weicher, Oberschenkel, Schultern und Nacken entspannen. Der Atem wird tiefer und fließt weicher. Mir wird wieder sehr deutlich, wie eng der Zusammenhang zwischen Körper und Geist ist und wie sehr sie sich gegenseitig beeinflussen. Und so arbeite ich ja im Sexocorporel mit meinen Klienten. Von der Körperebene aus, sich Spannungen und Verkürzungen anzuschauen und festzustellen, dass nach einer Stunde Therapie Körperräume größer sind, Muskelspannung geringer und Bewegungen fließender. Und in diesem Mehr auch plötzlich Raum für andere Gedanken, andere Optionen und Möglichkeiten entsteht. Das funktioniert offenbar bei der Angst vor Viren ebenso gut, wie bei der Angst meinen Partner zu verlieren, oder einer Orgasmusstörung. Also ist mein erster Ratschlag, kommen Sie in Bewegung. In fließende Bewegungen. Yoga, ThaiChi, Tango, und gezieltes Brust- und Beckenschaukeln senken den Tonus und schaffen mehr Raum. Auch der Atemraum ist ein lohnendes Trainingsfeld. Vertiefen Sie den Atem, machen Sie sich ihren eigenen Atem bewusst. Anapana, QLB (QuantumLightBreath), Yoga Wechselatmung und der Focus auf ein verlängertes Ausatmen sind gute Möglichkeiten, den Atem zu beruhigen. Zum Beispiel hilft hier eine App wie VagusVit, denn im Ausatmen verlangsamt sich Puls und Herzschlag geringfügig und wir kommen langfristig aus dem Stress ein Stück heraus.

Auch die Idee der Meditation kann helfen, Sie zu Ruhe zu bringen. Egal ob Sie Vipassana praktizieren wie ich oder eine andere, vielleicht geführte Meditation. Da Yoga-Kurse und Meditationsgruppen gerade nicht statt finden, ist es eine schöne Idee, sich in Gedanken zu verabreden und zu festen Zeiten zu Hause zu meditieren. Ich versuche täglich zweimal jeweils um acht Uhr für eine Stunde zu meditieren. Wenn möglichst viele Menschen gleiche Zeitfenster nutzen, wird sich das über das Feld, mit dem wir verbunden sind, auswirken. Auch wenn Sie persönlich nicht an Feldphänomene glauben, funktioniert es.

Was bleibt noch zu tun?

Wenn die ersten Vorschläge eher auf die geistige, feinstoffliche Immunität abzielen und für etwas mehr Verbundenheit und Entspannung sorgen, zielen die folgenden Dinge auf die körperliche, stoffliche und biochemische Gesundheit ab. Denn wenn wir dem Virus nicht davon laufen können und auch verstecken nicht hilft, dann müssen wir bestmöglich gerüstet sein.

Und auch schon zu Zeiten der Pest gab es Menschen, die weniger anfällig waren und symptomfrei der Pandemie getrotzt und sogar in Krisengebieten geholfen haben. Was hilft nun konkret, was können Sie tun, um Ihr Immunsystem möglichst gut zu trainieren? Die ersten Tipps sind einfach umzusetzen, kosten kaum Geld und sind nach meinen Erfahrungen die effektivsten. Härten sie Ihren Körper ab, zum Beispiel mit täglichen Kältereizen. Dabei ist es unwichtig, ob Sie altbewährt nach Pfarrer Kneipp kalte Güsse über Beine und Arme machen oder ein bewährtes Reibesitzbad.. Auch die moderne und vielleicht etwas extrem anmutende Wim-Hoff-Methode funktioniert zuverlässig. Hauptsache, Sie tun es!

Gehen Sie an die frische Luft, mindestens eine, besser zwei Stunden täglich und am besten in den Wald. Zwei Stunden im Wald sind noch nach einer Woche im Blutbild an den Abwehrzellen nachweisbar. Ein ganzer Tag im Wald sogar noch einen Monat danach. Sie können den Waldspaziergang auch mit einer Kneipptherapie kombinieren. Laufen sie barfuß, atmen sie dabei mit verlängertem Ausatmen.

In der Praxis nutze ich MFT (Mentalfeldtechik nach Dr. Kinghardt) um Ängste abzubauen und eine verbesserte Aufnahme von Mitteln und Substanzen zu gewährleisten. MFT ist ein wunderbares Unterstützungstool für die Therapie. Oft reicht diese Methode schon allein aus, um Krankheitsverbesserungen herbei zu führen.

Überprüfen Sie Ihre Ernährung! Seien Sie kritisch und essen Sie möglichst viel frisches Gemüse und Obst! Kochen Sie selbst und verzichten Sie auf Fertigprodukte und Tiefkühlkost! Machen Sie gerne einen Rohkosttag und bereiten Sie sich frische Smoothies zu! Sie können auf Ihrem Spaziergang auch frischen Bärlauch und die zarten Knospen und Triebe der nun austreibenden Bäume pflücken und zu einem nahrhaften Baumsalat zusammenstellen. Die sekundären Pflanzenstoffe und das vorhandene Chlorophyll der Blätter stärken Ihre Abwehrkräfte und schützen die Zellen.

Rohkosttage und der Verzehr von Sellerie(saft)/ Meerrettich(saft)/ Kresse/ Knoblauch/ Schnittlauch und reichlich Bitterkräutern unterstützt ein basisches Milieu, die Funktion der Leber und einen gesunden Darm.

Intermittierendes Fasten, der Verzicht auf Nahrung für 16-18 Stunden, wenigstens an zwei bis drei Tagen in der Woche, aktiviert den zelleigenen Schutzmechanismus und lockert ein wenig den Drang nach übertriebener Vorratshaltung und Hamsterkäufen.

Ergänzend fertigen Sie sich eine Vorratsportion Knochenbrühe, trinken Sie täglich eine Tasse und machen Sie eine Knoblauch-Zitronen-Kur. Die Anleitungen zum Download finden Sie am Ende.

Trinken Sie mindestens zwei Liter und verzichten Sie auf Alkohol. Eine schöne Idee finde ich persönlich beim bewussten Trinken eine Affirmation zu sprechen. „Die Welt ist in Frieden und ich bin es auch“ ist zum Beispiel ein Satz, den ich empfehlen kann. Über quantenphysikalische Effekte wirken diese Affirmationen um so intensiver, je mehr Menschen sie nutzen.

Wenn Ihnen Knochenbrühe und Knoblauch-Zitronen-Kur nicht ausreichend erscheinen, empfehle ich als Basisversorgung LaVita, ein hochkonzentrierter Saft aus dem besten aus Obst, Gemüse und Kräutern, zum Teil in fermentierter Form. Ein Esslöffel enthält die Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe aus zwei Kilogramm Obst und Gemüse. Ich empfehle zwei Esslöffel täglich, bei geschwächtem Immunsystem oder erhöhtem Bedarf, zum Beispiel bei Schwangerschaft, können Sie alle vier Stunden einen Löffel in einem Glas Wasser zu sich nehmen.

Das Virus ist waschmittelsensibel und spricht gut auf Seife und Waschmittel an. Bereits über 30 Grad lässt sich das Virus mit normalem Waschmittel abtöten.

Für den Schutz der Schleimhäute und einer starken Barriere, die vor Erregern schützt, nehmen Sie 100mg Zink täglich. Zusätzlich Vitamin A und K2. Die Einnahme von zusätzlichem Vitamin D3 in Dosierungen von bis zu 5.000 Einheiten täglich, ist begleitend sinnvoll. In der Praxis berechne ich eine individuelle Dosierung nach Laborwerten anhand des Laborparameters 25OH. Ich stelle meine Patienten auf einen Pegel von 120 ng/ml ein. Colibiogen in deiner Potenz D4 schützt die Schleimhautbarriere homöopathisch. In der Praxis gebe ich dieses als Injektionspräparat begleitend, gerne gemeinsam mit Tymorell D8. Darüber hinaus ist die Einnahme von 3-4 g Vitamin C, Selen und OPC anzuraten.

Nasensprays mit dem Wirkstoff „Carragelose“, der aus Rotalgen gewonnen wird, schützen die Nasenschleimhaut zusätzlich vor dem Eindringen von Erregern. Cistus Icanus wirkt ähnlich und kann als Lutschpastille oder Tee genommen werden.

In der Praxis biete ich Vitamin C als Infusionen mit 7,5, 10 und 15 Gramm an. Die begleitende Gabe von Glutathion, einem der wichtigsten als Antioxidans wirkenden Stoffe im Körper, dient der Entzündungshemmung und dem Mitochondrienschutz.

Infusionen mit Aminosäuren zur Immunstimulation und mit neuroprotektivem Charakter werden ergänzt durch die Gabe von Alpha-Liponsäure, Vitamin B1 und B12. Mineralstoff- und Elektolytlösungen bieten eine gute Infusionsgrundlage und versorgen den Körper mit allen notwendigen Mineralien in ausreichender Dosierung. Zur genauen Dosisbestimmung ist eine Laboruntersuchung sinnvoll und empfehlenswert. Für genaue Fragen zur Infusionstherapie und der neuraltherapeutischen Injektion von Colibiogen und Tymorell nutzen Sie gerne die Möglichkeit der Videosprechstunde.

DMSO wirkt in erster Linie Zell schützend und Zell stabilisierend und findet zunehmend in der Begleittherapie, vor allem in der Erkältungszeit, seinen Platz.

Sowieso ist jetzt im Frühling eine gute Gelegenheit, mit einer Ausleitungs- und Entgiftungskur nach dem Phönix Konzept oder mit WimaraPlexen zu starten. Sie entlasten so Darm, Leber und Lymphe nachhaltig.

Neben Basenmineralien und rechtsdrehenden Milchsäureextrakten aus Sauerkraut/ Joghurt und Produkten wie Lactobact/ Casa Sana/ Rechtsregulat empfehle ich die Einnahme von Curcurmin, Grüntee als hochwertige Extrakte, Zistrose, Geranium, Orange und Grapefruit Extrakten.

Immer größere Bedeutung in der Praxis bekommt der begleitende Einsatz der Mikroimmuntherapie, die homöopathische Aufbereitung von RNA Bestandteilen und Entzündungsmediatoren wirkt wie ein Katalysator und beschleunigt häufig den Therapieverlauf. Die Formel EID mit 1-2 Kapseln/Tag zur allgemeine Immununterstützung so wie die Formel MISEN mit 1 Kapsel/Tag zur Regulierung der Neuro-Endokrinen Immunachse bei Angstzuständen und Stress sind einige Mittel die ich einsetze.

Als Konstitutionstherapie arbeite ich vorwiegend mit der SANUM-Therapie. Diese kann als orale Therapie zur Einnahme zu Hause, aber auch hochwirksam als Spritzentherapie in der ambulanten Praxis zum Einsatz kommen.

Um das Immunsystem gezielt für die Abwehr von Viren zu stärken, wird in der SANUM-Therapie das Mittel QUENTAKEHL® eingesetzt. QUENTAKEHL® ist das Hauptmittel bei akuten und latenten viralen Erkrankungen. Für die primäre Abwehr von Viren und Bakterien sind die intakten Schleimhäute der Atemwege besonders wichtig. Deshalb sind ihr Erhalt und die Wiederherstellung wichtige Aufgaben für die Prophylaxe und Therapie. FORTAKEHL® ist hierfür das Mittel der Wahl. SANKOMBI® ist das SANUM-Arzneimittel zur Stärkung des physischen Gesundheitszustands des Körpers. Es ist ein Kombinationspräparat aus den beiden Grundmitteln der SANUM-Therapie MUCOKEHL® und NIGERSAN®. Eine allgemeine Stärkung des Immunsystems, insbesondere des darmassoziierten Immunsystems, welches mit den Atemwegen vernetzt ist, erfolgt mit UTILIN® „H“.

Zusätzlich lässt sich das darmassoziierte Immunsystem mit der Gabe von hochdosierten Probiotika stärken. Ich gebe hier vor allem ProEmsan von Tisso. Aber sicherlich hat Ihre Apotheke vergleichbare Empfehlungen.

Da wir von dem Virus wissen, dass es sich vor allem über die Atemluft, die Schleimhäute einschließlich der Augen und andere noch unbekannte Wege ausbreitet, können wir den Gesichtsbereich schützen, indem wir HOCL-Spray mehrfach am Tag auf Gesicht, Mund, Hände und jede andere exponierte Oberfläche sprühen. Besorgen Sie sich jetzt ein paar Flaschen (BioPure.eu), um vorbereitet zu sein. Aus der medizinischen Literatur geht hervor, dass der Ansatz, Süßholz, also Lakritze, und Glycyrrhizinsäure einzusetzen ein vielversprechender ist. Bitte statten Sie sich mit der BioPure-Lakritz-Tinktur aus. Ich empfehle 2-3-mal täglich 2 Pipetten der Tinktur für eine solide Prophylaxe; mehr, wenn Sie den Verdacht haben, infiziert zu sein. Gehen Sie dann in jedem Fall zum Arzt. Wenn Sie Disulfiram einnehmen, geben Sie die Tinktur in ein Glas heißes Wasser, warten Sie 5 bis 7 Minuten, bis der Alkohol verdunstet ist, und trinken es dann.

Soweit möglich verwenden Sie zu Hause und an Ihrem Arbeitsplatz einen mit HOCL gefüllten Luftbefeuchter, um alle paar Tage in jedem Zimmer mindestens 15 Minuten lang HOCL zu verdampfen.

Wenn möglich versuche ich meinen Patienten zwei bis drei mal pro Woche separat oder in Kombination mit einer Infusion eine intravenöse Sauerstofftherapie zu geben. Während der Infusionen bekommen meine Patienten eine BEMER physikalische Frequenztherapie zur Verbesserung der Mikrozirkulation vor allem in den kleinsten Gefäßen.

Phytotherapeutisch wirken Calendula, Kalmegh (Andrographis) auch als indische Echinacea bekannt, Rosmarin, Süßholz, Baikal-Helmkraut, Beifuß und Löwenzahn und kommen in der Naturheilpraxis als Tees und Tinkturen zur Anwendung.

Zu guter Letzt, Alinia (Nitazoxanid) und Chloroquin, das schon sehr lange als Mittel gegen Malaria auf dem Markt ist, wirken auch gegen viele Viren – unter anderem gegen Sars-CoV-2, wie zumindest Versuche im Reagenzglas zeigten. Das Tübinger Institut für Tropenmedizin hat hierzu gerade eine Studie begonnen.

Bleiben sie gesund und nutzen Sie für Fragen gerne die Möglichkeit der Videosprechstunde auf meiner Webseite.

Downloads:
Reibesitzbad
Knoblauch-Zitronen-Kur
Knochenbrühe

Disclaimer: Alle meine Ratschläge dienen allgemeinen Orientierungs- und Informationszwecken. Die Leser werden aufgefordert, die bereitgestellten Informationen mit anderen Quellen zu vergleichen und zu bestätigen. Patienten und Kunden bitte ich die Informationen sorgfältig mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker zu besprechen. Die Informationen ersetzen nicht den medizinischen Rat anderer Ärzte oder Therapeuten. Ich hafte nicht für direkte, indirekte, folgerichtige, spezielle oder exemplarische Schäden, die daraus entstehen.

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